“Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll!” Dr. med. Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, 1842 Dieser Satz aus dem “Organon”, dem bis heute maßgeblichen Grundlagenwerk der Homöopathie, wird als das homöopathische Heilgesetz bezeichnet. Natürlich kamen im Laufe der Zeit zahlreiche neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Therapieregeln hinzu, aber immer noch leiten sich aus diesem Lehrsatz die so genannten “Drei Säulen der Homöopathie” ab: 1. Arzneimittelversuch am Gesunden Jedes Arzneimittel wird nach exakten Regeln an gesunden freiwilligen Versuchspersonen geprüft, um zu eruieren, welches Leiden von dieser Arznei erregt werden kann (z.B. Kaffee = Coffea: Schlaflosigkeit mit Herzklopfen) 2. Similia similibus curentur (Ähnliches soll durch ähnliches geheilt werden): Der genau untersuchte, individuelle Krankheitszustand des Patienten wird mit den Symptomen der Arzneimittelprüfung verglichen und das am besten passende Arzneimittel verabreicht (z.B. Patient kann nicht schlafen und hat Herzklopfen: Coffea). 3. Um die Heilwirkung des Arzneimittels möglichst voll zu erschließen und die Toxinwirkung der Inhaltsstoffe zu reduzieren, werden die Arzneimittel stufenweise in genau festgelegter Technik mit Alkohol oder Milchzucker verdünnt, verrieben und/oder verschüttelt (z.B. Coffea C30). Viele Alltagsbeobachtungen bestätigen die Wirksamkeit des Ähnlichkeitsgesetzes: z.B. ist es sehr wohltuend, nach der ersten Überwindung kalte Füße in kaltem Wasser zu baden, wodurch sehr schnell die Durchblutung angeregt wird. Brennende Erdölquellen werden gelöscht, indem man direkt daneben eine kontrollierte Explosion auslöst! Homöopathie pur! Und funktioniert! Das bedeutet, dass die wichtigste Arbeit des Homöopathen aus der genauen Beobachtung und Befragung des Patienten und seines Umfeldes sowie aus dem Vergleich der festgestellten Zeichen und Symptome des Patienten mit den bekannten Symptomen der verschiedenen Arzneimittel besteht. Hierbei ist er natürlich auf die gewissenhafte Mitarbeit des Patienten und seiner Angehörigen angewiesen. Falls Sie mehr Informationen über die Gedankenwelt eines Homöopathen wissen möchten, sprechen Sie mich an! An Literatur für Interessierte ist zu empfehlen: Gerhard Risch, Homöopathik, die Lehrmethode Hahnemanns, Pflaum-Verlag Mohinder Singh Jus, Die Reise einer Krankheit, Homöosana-Verlag
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Klassische Homöopathie

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