Arzneien aus miasmatischer, konstitutioneller und organotroper Sicht

HP Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt

17.-18. März 2012



Da die Homöopathie eine geniale ganzheitliche Heilkunst darstellt, ist es auch sinnvoll, alle drei Anwendungsbereiche in der Therapie einzusetzen. Im Laufe der Geschichte stand immer mal ein Bereich im Vordergrund. Seit etwa 30 Jahren hat sich die Einmittel – Konstitutionstherapie besonders stark entwickelt und wird das lineare Denken Symptomsammlung – Mittel bevorzugt. Dabei ist so manchem Homöopathen der Blick für den Urstoff, dessen Signatur und organische Wirkungstiefe, für die elektromagnetischen Wirkkräfte einer Arznei und ihre miasmatischen dynamischen Prozesse abhanden gekommen. Angesichts der heute immer komplexer und destruktiver werdenden Krankheiten kommen wir aber gar nicht mehr umhin, alle drei Möglichkeiten homöopathischer Behandlung  auszuschöpfen. Damit das leicht und selbstverständlich geschehen kann, müssen wir das lineare Denken durch ein zirkuläres ersetzen und eine Entsprechungslehre beherrschen. Nur so erschließen sich einem sofort wichtige Zusammenhänge. Dadurch gewinnt auch die Organotropie und Miasmatik in der Homöopathie den verdienten Stellenwert. Immerhin verdanken wir diesen Bereichen Heilungserfolge auch bei destruktiven chronischen Krankheiten, bei denen Konstitutionsmittel oft nicht ausreichen. Bisher wenig beachtet ist außerdem die enorme Wirkkraft homöopathischer Arzneien bei der Lösung von Konflikten, die hinter Organmanifestationen bei chronischen Krankheiten schwelen.

Folgende Arzneien werden miasmatisch, konstitutionell und organotrop besprochen:

Bellis perennis, Rhus tox., Caesium metallicum, Uranium nitricum, Plutonium nitricum, Paracetamol, Acetysalicylicum acidum, Lutum Felkeanum, Thea Japonica poetica, Lilium tigrinum, Mercurius iodatus flavus und Thlaspi bursa pastoris.

Bitte mitbringen: eine Materia medica, die Organbezüge aufweist wie z.B. Boger, Morrison  oder  Böricke.




Seminarzeiten:

Samstag, 17.3.2012, 10.00 - 18.00 Uhr
Sonntag, 18.3.2012, 9.00 - 17.00 Uhr


Seminargebühren:
bei Anmeldung und Zahlung bis zum 3.2.2012
danach

220.- €

240.- €